Thursday, 15. october 2009 4 15 /10 /Okt. /2009 15:36
Nun heißt es zum letzten Mal "Hejhej kära vänner".

Vor einer Woche und einem Tag habe ich Schweden den Rücken zukehren müssen. Mein halbes Jahr ist vorbei und ich blicke auf die wohl schönsten 6 Monate meines Lebens zurück. Klar gab es auch Momente, die es mir manchmal schwer gemacht haben jeden Tag zu genießen, aber davon gab es glücklicherweise nur sehr wenige und die meisten sind auch schon vergessen! Vielmehr erinnere ich mich oft und gerne an die vielen Eindrücke die ich bekam, die tollen Menschen die ich traf und unvergessliche Momente.

"Man muss ins Ausland" wird einem ständig gesagt "nur somit hat man Chancen einen guten Job zu bekommen" - ich ahne jetzt warum. Auch wenn die Zeit, meiner Meinung nach, viel zu kurz war, nehme ich sehr viel mit. Nicht nur die oben genannten Eindrücke, neuen Freunden usw. sondern auch ich habe mich verändert und bin an diesem Erlebnis gewachsen und mein persönliches "Abenteuer Schweden"  kann mir keiner mehr nehmen!

Danke an das Wetter, dass mich in Schweden nur verwöhnt hat und kaum genervt hat. Danke an Anabel, Lisa und Nina, die mich am Anfang in ihre Runde aufgenommen haben. Danke an Judith und Philipp, die die letzten 3 Monate unvergesslich gemacht haben (ich drück euch ganz doll!!!). Danke an die neuen Au Pairs, die Zeit mit euch war schön! Danke an meine Familie, die mich in allen Lagen unterstützt hat. Danke an Tobi, mit dem ich die wohl lustigste und regnerischste Tour durch Schweden gemacht habe. Danke an alle meine Freunde, auf die ich mich immer verlassen kann (nur nach so einer Zeit merkt man, wer einem wirklich wichtig ist und mit wem der Kontakt nicht abbricht!!!!!!)

Und vor allem ein dickes Dankeschön an Staffan, Johanna, Gunnar, Ivar und Erik! Ich habe es sehr genossen ein Teil eurer Familie sein zu dürfen und hoffe, dass wir uns wiedersehen werden! (Ich weiß ja wo ihr wohnt!!! )

Die allerletzte Woche war eine Touristen Woche. Bootfahrten, die ich nie gemacht habe, Museen, die ich nie besucht hatte, Plätze, die ich nie gesehen habe. Somit konnte ich beruhigten Gewissens abreisen
Die ganze Zeit wollte ich zum Beispiel mal in den Slottskogen, einen riesigen Park in der Stadt mit großem Spielplatz, Wiesen und Tierpark. Und zusammen mit Erik war es wirklich lustig!




                Ich wusste, dass Elche dort existieren aaaaaaber war leider immer viel zu faul, sie zu besuchen ^^

Ja und dann war auch schon der letzte Tag angebrochen und ich verfiel in Pack-Stress...
Am  Abend haben wir ein Wunsch-Essens-Abend gemacht, bei dem ich mir was wünschen durfte und wo die ganze Family dabei war. Es war auf jeden Fall ein schöner gemeinsamer Abschluss dieser tollen Zeit. Danach traf ich noch einige Freunde in einem Café, wo schon viele vor mir Abschied gefeiert haben. Es waren nicht viele Leute - aber schön, dass ihr da wart!

Am nächsten morgen hieß es früh: Sachen packen und los gehts nach Kopenhagen. Mit meinen 2 Koffern bepackt wurde ich zum Busterminal gebracht und traurig verabschiedet. In Kopenhagen wurde ich dann jedoch von Eva freudig erwartet. Somit war zum Glück nicht so viel Zeit um traurig zu sein.

Kopenhagen ist, nach meiner Meinung nach, auf jeden Fall ein Besuch wert! Ich werde auf jeden Fall noch einmal hinfahren  Ein paar Bilder folgen:


     
                                 Links und rechts Teile des Palastes und in der Mitte die Marmorkirche.

                                     Rathaus zur Linken und Tivoli (Freizeitpark) zur Rechten.

                                                        Christianshamn mit Leihfahrrädern.

                                                                                      Lecker!!!



Evas Idee war es für die eine Nacht Couchsurfing in der Stadt zu machen, da sie etwas außerhalb von Kopenhagen gewohnt hat. SUPER IDEE!!! Die Wohnung war 10 Minuten von der Innenstadt entfehrnt und die Mädels, die uns ihr Wohnzimmer für die Nacht zur Verfügung gestellt haben, waren super nett. Wir haben sofort den Schlüssel für die Wohnung bekommen und Abends haben wir uns noch länger unterhalten! Würde ich sofort nochmal machen!!!!
   
                                                             Selbstgebaute Trockenhauben-Lampe in der WG.

                                                                                       Frühstück.

Nach einem Tag Abenteuer Kopenhagen traf ich an der Westküste Dänemarks meine Eltern, die dort ein Ferienhaus gemietet hatten. Es war total schön meine Liebsten wieder um mich zu haben und wir hatten zusammen 2 wunderschöne Tage.

                                                                                           Wieder vereint.

        
                                                                    Surfen im Oktober.

Ja und schwupps war ich wieder zu Hause und alles war wie früher. Fast alles. Mein Bruder macht leider sein FSJ in einer anderen Stadt und war demnach nicht dabei... Freudig wurden wir jedoch von meiner Schwester erwartet, die uns mühsam ein kleines Nacht-Tomatensüppchen gekocht hatte.
Und am nächsten Tag wurde mir ein richtiges Schweden-Menü geboten. Köttbuller mit Kartoffelbrei, weißer Sauce und Lingonsylt. MJAMMI. Zwar waren die Köttbuller etwas größer als in Schweden aber mit viel Liebe gemacht

                                                       Meine Mama und meine Schwester.


                                                                     Papa hat es auch geschmeckt!!!

Etwas später wurde auch sofort das Kanelbuller-Rezept ausprobiert. Und Tataaaaa der Hefeteig ist doch tatsächlich mal aufgegangen


Sie sahen zwar aus wie Kanelbuller aber irgendwie haben sie nicht so geschmeckt mach ich was falsch???


Ich muss sagen, dass ich von Schweden immernoch sehr begeistert bin und schon jetzt mein Auslandssemester plane, damit ich möglichst bald wieder dort sein kann!!!!

(Wer es noch nicht mitbekommen hat, ab nächster Woche bin ich in Göttingen anzutreffen. Dort studiere ich VWL und Skandinavistik. Und JIPPIE eine Wohnung habe ich auch gefunden. Zwar nur zur Zwischenmiete...aber für den Anfang wohl das Beste!)

Also dann.... es bleibt mir noch eine Sache zu sagen:


Sista gången puss und kram!

Eure Kristin






von Kristin L.
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Wednesday, 30. september 2009 3 30 /09 /Sept. /2009 11:45
Hejhej kära vänner.

Nun ist es noch ein Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag...bis schließlich der Mittwoch kommt. Heute in einer Woche ist ein halbes Jahr in Schweden rum. Ob es gut war? Ja klar! Ob ich die Entscheidung bereue? Auf keinen Fall! Ob ich Schweden vermissen werde? Das nehme ich stark an. Ob die Elche im Winter frieren? Keine Ahnung^^ Ob ich wiederkommen werde? Mit Sicherheit!

Also der September..verging auf jeden Fall viel zu schnell! Wir waren Ab-Baden im Delsjön (um den Sommer abzuschließen), wir haben uns oft zu Fika (eigenes schwedisches Wort für Kaffe trinken) getroffen oder zu Filmabenden, shoppen, Pyjamaparties^^ und und und.

Gleich am Monatsanfang war Eva ein Wochenende zu Besuch. Sie hat mit mir zusammen in Würzburg studiert (macht im Gegenteil zu mir aber weiter^^) und momentan macht sie ein Praktikum in Kopenhagen. Und somit bot sich die Gelegenheit gut an. Sightseeing, Einkaufen, Fika. UND Bootstour auf die Kungsö.

                                                                   Philipp und Annegret.

                                                                             Unsere Route.

                                                  Ein perfekter Tag auch für alle Segler.
                                                                                   Die Eva.

                                     Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe das Boot festzumachen.


             Dieses Mal lagen ein paar mehr Boote in der Bucht und wir hatten die Insel nicht für uns allein.

                                     Dafür hatten wir Zuckerwattewolken und eine Menge Sonne.

                                    Und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei.

Wir hatten allgemein ziemlich viel Glück mit dem Wetter in den letzten Wochen. Viel Sonne, kaum Regentage und sogar teilweise T-Shirt-Wetter. Meine Nachmittage verbrachte ich dann meistens um Apfelkuchen zu backen (mit Äpfeln aus dem Garten!!!) oder mit einem leckeren Tee und einem guten Buch in der Sonne zu sitzen und die letzten warmen Tage zu genießen.

Einen Samstag haben wir mit den Kids von Judith einen Ausflug an den See gemacht um Lagerfeuer zu machen. Lisa war auch zu Besuch da.

                                                                  Mjammi war das lecker!


Staffan arbeitet nun wieder und ich demnach auch wieder mehr. Eine große Umstellung für mir, da ich ja nur am Anfang der Schwedenzeit 6 Stunden hatte, dann 5 Monate nur 3 Stunden und nun wieder 6. Ganz schön anstrengend wenn man es nicht mehr gewohnt ist.

Ansonsten versuche ich gerade noch so viel wie möglich zu unternehmen. Am Montag habe ich die Skansen Kronan besucht. Diese liegt auf einer Erhebung hinter dem ehemaligen Arbeiterviertel Haga - meinem absoluten Lieblingsstadtteil! Das ganze ist eine von mehreren Mititärbauten der Stadt (gegen die Dänen!).


                                                        Schöne Aussicht auf die Stadt.

Am Dienstag war ich fast ganz oben im Lilla Bommen. Ich hab wohl den falschen Lift genommen und kam nur in die 20.Etage...


                                 Schöne Aussicht über die Göta Älv (Fluss), Oper und die Stadt.

Ja und dann war ich noch im Maritiman. Einem Bootsmuseum mit Booten verschiedenster Art, in die man alle reinklettern durfte. Das U-Boot scheint eine Attraktion zu sein. Das war aber auch eng...
 

                                                           Hier der Ausgang...Knappe Angelegenheit^^


Das Universeum hab ich nun auch gesehen. Wie kann ich euch am Besten beschreiben, was das Universeum ist... ein naturwissenschaftliches Museum mit einem Aquarium und einem Tropenhaus. Ich habe Erik früher von der Schule abgeholt (er geht ja jetzt nicht mehr in den Kindergarten!!!). Somit hatten wir 4 Stunden Zeit alle möglichen Sachen zu entdecken. Angefangen hat dann alles mit der Hai-Fütterung. Dort gibt es ein riesigen "Ozeantank" mit 1,4 Millionen Liter Wasser drin. Ja..und natürlich Fischen^^ allein 100 Arten von den kleinen Fischis. Und dann schwimmt da noch Hermann drin, ein ganz schön großer Hai... mit 300 Zähnen!


                                                              Da wird er gerade gefüttert.

                                                                             Erik im Tunnel.

                                                                              Findet Nemo.

                                      Ich war der Meinung, dass dieser gelbe Fisch tot war...war er nicht..



                                                         Und dann ging es ans Entdecken.

Voller Konzentragtion wurden Seifenblasen gemacht, Autos gefahren, Pferde geritten, balanciert, um die Wette gerannt, getanzt, gerudert, Raumschiffe gefahren, die Schnelligkeit getestet, Frösche gesucht, Affen gesucht, Anakondas angeschaut und noch viiiiieles mehr.



Also man konnte sehr viel Ausprobieren und dank des Desinfiziermittelspenders haben wir nun auch keine Schweinegrippe. Es gab außerdem einen Dschungel mit freien Affen und Vögeln. Nur leider haben die Affen geschlafen. Oder hatten keine Lust auf Besucher...Alles in Allem ein sehr schöner Tag!

So, jetzt gehts ins Kunstmuseum.

Kramar!
Eure Kristin.





von Kristin L.
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Wednesday, 2. september 2009 3 02 /09 /Sept. /2009 11:33
Hejhej kära vänner,

was ich hier alles in einer Woche erlebe ist der Wahnsinn! Manchmal frage ich mich, ob ich hier zum Arbeiten oder zum Urlaub machen bin... und es läuft glaub ich eher auf Urlaub hinaus Ach man, werde ich das alles vermissen.

Und auch unser allerliebster Lieblingsladen wire mir sehr fehlen..! Woher bitteschön soll ich denn dann Godis bekommen? Es wird eindeutig nicht das selbe sein...

                                                    Stadt-Bummel-Nachmittag mit Philipp

     Eine gute Mischung! Godis, Chai und Kaffee Latte, eine Bank und etwas Sonne. So lässt es sich aushalten!

Eines Abends traf sich die ganze Au Pair Sippe (wie Annegret es immer beschreibt^^) bei Barbara in der "bescheidenen" Wohnung ihrer Gastfamilie. Hier folgt eine kurze Beschreibung des Domizils der Almgren-Familie:
Man kommt in das Haus und das Treppenhaus sieht aus wie in einer Kirche. Ein sehr alter, wunderschöner Fahrstuhl bring einen in den gewünschten Stock und man kommt in die Wohnung mit Au Pair Bereich (Bas, Zimmer und Gästezimmer!!!), erstes Wohnzimmer, zweites Wohnzimmer, Esszimmer für hohe Anlässe^^, Gästeklo, riesiger Küche (Tür zum zweiten Fahrstuhl in die Garage), Schlafzimmer der Eltern, Kinderzimmer und Bad. Halleluja... insgesamt also sehr riesig und viel Kram zum putzen (arme Barbara!). Also die Familie ist weiß Gott nicht schlecht betucht und schafft sich so allerhand Zeug an um es in die Wohnung zu hängen. Wie zB ein echtes Keith Haring Bild. Jaja... Und beinahe wäre es meine Gastfamilie geworden, wenn ich nicht vorher schon meine Familie gefunden hätte So klein ist die Welt

                                                                          Marie und Judith.

                                                                        Lisa, Judith und Barbara.

                                                            Man sollte Philipp nicht ärgern^^

Auf jeden Fall war es ein super Abend, dessen weiterer Verlauf im Café Olofs stattfand -> Erasmusparty... von der wir eigentlich nicht sooo viel mitbekamen, da wir ständig in irgendwelchen Zimmern von Studenten hockten, die in dem Studentendorf wohnen, wo das Olofs liegt. Alles in allem eine feucht fröhliche Angelegenheit, die mit einem Spaziergang nach Hause, um 6 Uhr endete. An alle Beteiligten: WIEDERHOLUNG!

Am nächsten Tag lud uns Annegret auf eine Bootstour ein. Nein...nicht ihr eigenes Boot. Das Boot darf sie von ihrer Firma aus leihen. Hier ein paar Bilder von der Tour mit Fika auf Kungsö, einer Insel, die man nicht ohne Privatboot besuchen kann.

                                                   Im Boot noch im Hafen -> Warten auf Annegret.

                                                             Anker werfen und richtig Anlegen....

                                                                     ......in der Bucht.

                                                   

                                                    Die Bucht und unser Böötchen (und Nachbarboot).



                                                                    Judith und Philipp

Danke Annegret für den schönen Ausflug! Gerne wieder

Joa. Ansonsten spielt hier das Wetter verrückt. Sonntag und Montag kalter Wind, Wollsocken und Heizung angemacht, Gestern 25°C und Sonne. Ich bin ganz verwirrt! Auf jeden Fall haben wir den Tag nochmal gut ausgenutzt und Philipp und ich waren noch einmal Schwimmen im Delsjön. Brrrrr war das kalt. Aber wir waren wirklich drin!!! Wuhuuu!
Da gestern Philipps letzter Abend in Göteborg war, traf sich die ganze Truppe zum Überraschungs-Lagerfeuer-Picknick-Stockbrot machen. Und der Regen störte auch fast gar nicht
Aber der Philipp kommt ja schon in 9 Tagen wieder, da er es ohne uns nicht aushält^^ Aber wir vermissen ihn natürlich alle ganz schrecklich, denn 9 Tage sind ja auch ganz schön lang...

Das wars erstmal von mir. Uni-Anmeldung ist abgeschickt, Briefwahl angefordert und Wohnungssuche läuft...

Kramar,

Eure Kristin ♥
von Kristin L.
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Sunday, 23. august 2009 7 23 /08 /Aug. /2009 11:37
Hej kära vänner,

nun sind es noch 5 Wochen, die ich in Schweden verbringen kann und ich werde langsam sentimental. Die letzten Wochen waren so unglaublich schön. Ich habe viel unternommen und viele schöne Tage mit Menschen verbracht, die mir mitlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Und das soll alles in ein paar Wochen vorbei sein???

Die letzten Wochen waren vom Wetter her leider sehr gemischt. So kam es, dass auf einen schönen Tag mit 25 Grad ein regnerischer, 16 Grad Tag folgte. Jedoch haben wir die warmen Tage sehr gut ausgenutzt und waren meistens am Delsjön bei mir in der Nähe - zum Baden oder Lagerfeuer machen.

Am Delsjön mit den Kids und Staffan. Erik und Staffan probieren gerade lustige Propeller aus, die über die ganze Wiese fliegen.


                      Brrrr. KALT! Baden mit Philipp und Simon (Freund von Philipp aus Deutschland)

Lagerfeuer und Stockbrot und -von meinem hart ersparten Geld erstanden - Nutella! (von links nach rechts: Judith, Philipp, Marie, ich und Franziska -> neues Au Pair)

Hier waren Judith, Philipp und ich mit Judiths Kiddies am See. Ich, Schnullerbacke Simon (4) und Judith.


Auf dem Weg zum See entdeckt man immer wieder neue Sachen. Wie zum Beispiel das Baum-Gesicht.

Das Schild hängt an einem Parkplatz. Für alle, die kein "engelska" können..Nur Cowboys dürfen hier parken! Alle anderen werden zerstört und geschmolzen^^

Einen Tag war ich mit der Familie auf Marstrand, einer kleinen, autofreien Insel etwas nördlicher von Göteborg. Das war einer der schönsten Ausflüge - fast alles war perfekt...Ja genau FAST Die Familie ist mit dem Auto gefahren...und da dort nur 5 Personen reinpassen hatte ich die große Ehre den Bus zu nutzen. Ich stieg also in die Straßenbahn, die mich zum Bus bringen sollte und fing an zu träumen. Was auch leich die Konsequenz mit sich zog, das ich die Haltestelle verpasste, an der ich aussteigen sollte. Somit war der Bus auch verpasst und ich hatte keine Ahnung, wo genau ich gerade in Göteborg war. Die Suche nach einem Fahruntersatz für die Rückfahrt zur besagten Haltestelle gestaltete sich auch schwieriger als gedacht. Und somit fand ich mich dann in einem Bus wieder mit einem sehr redefreudigem Busfahrer, der mir gleich seine ganze Lebensgeschichte erzählte, warum er Busfahrer geworden ist, wer immer an welcher Haltestelle einsteigt und und und. Aber dafür ist er auch extra schnell gefahren, damit ich eventuell den Bus zur Insel doch noch bekommen könnte. Dem war leider nicht so, aaaaaber ich fand einen anderen Bus, der zumindest in diese Richtung fuhr. An der Endstration abgeladen, machte ich mich auf den Weg zu einer anderen Haltestelle, die mir die Busfahrerin empfahl. "Halloooohoooo. Väntaaaaa!" Das war also meine neue Wegbegleitung - ein schwedischer Asiate, der überdurchschnittlich viel reden konnte und mich auf einen anderen Bus hinwies. Somit hatte ich dann eine weitere Stunde das Vergnügen einen 19-jährigen schwedisch-asiatischen Konditor zu therapieren, der mit seinem Leben ungzufrieden war. Auf Marstrand angekommen fand ich zum Glück meine Family und der Tag nahm noch eine angenehme Wende.


                                                                             Ivar und Gunnar.

                                     Für Fotos setzen die Kids immer ihr aller-wunderhübschestes Lächeln auf.


Erik beim "angla krabbor". Man nehme eine Miniangel mit einer Wäscheklammer dran, klemme eine Muschel an die Klammer, lasse sie ins Meer plumpsen und warte, dass ein Krebs die Muschel fängt^^

                                        Wenn allerdings die kindliche Geduld am Ende ist, muss der Papa ran^^


Und natürlich waren wir auch auf den Schären vor Göteborg. Man kann mit der Straßenbahn bis zum Meer fahren und dann auf eine kleine Fähre, die so eine Art Linienschiff ist.


                                 Vrångö mit Lisa, Marie, Simon und Andrea (Erasmusstudent aus Italien)

Über die felsige Insel kraxeln um einen Badeplatz zu finden, der nicht voll von grün-schleimigen Pflanzen ist.

                                                                           Lisa am schlummern.

                                                                         Andrea am Aussicht genießen.

                                Brännö mit Philipp und Judith. "Setzt mal euer schönstes Zahnpastagrinsen auf!"

Weltbester Phlipper. Schade, dass du bald nach Deutschland zurück musst...Aaaaaber super, dass du nur 2 Wochen weg bist, in der Judith und ich uns die Augen ausheulen müssen!!!


                                                                             Utkiken = Umkicken???

                               Auf der Fähre - Ab nach Hause (mit einem abgeschlossenen Biologiestudium )

Ja und dann war da noch das Kulturfestival in Göteborg. Eine Woche jeden Tag Action! Viele große und kleine Bands, Künstler, Musikgruppen etc. haben sich in die Innenstadt gestellt und Musik gemacht. Ob Xylophon, Indianer, Trommeln, afrikanische Musik oder große Künstler wie Laleh, Apocalyptica (*hust*) und Europe (kennt ja wirklich jeder mit "Final Countdown"). Hier ein paar Bilder:

                                                          



                                               Meine Allerallerallerallerlieblingsband *räusper* Apocalyptica

An einem Abend gab es bei mir ein Überraschungs-Perfektes-Dinner für die Lisa. Ihr letzter Abend in Göteborg sollte nochmal was ganz besonderes werden und somit wurde sie von Marie zu mir geködert und wir servierten ihr Bruschetta, eine Kreation aus Bandnudeln und Zitronen-Sahne-Lachs-Spinat-Sauce (die Philipp wunderbar gezaubert hat!) und zum Nachtisch die leckersten Schokotörtchen de Welt. Lisa, wir haben dich lieb und vermissen dich!

Hm und dann war die Lisa plötzlich weg...Lisa hat wie gesagt einen Studienplatz in Jönköping bekommen und ist vor 2 Wochen umgezogen - was natürlich nur mit unserer "Hilfe" gelang! Alles eingepackt und auf nach Jönköping IKEA suchen^^ Dies gestaltete sich etwas schwieriger als angenommen, da einige Informationen zum Standort fehlten. Naja, nach einiger Rumfahrerei ging das Bett-Shoppen los. Lisa wusste ja "genau was sie wollte" und somit ging es von "Ich will dieses Bett haben!", "Hä? Braucht man da noch n Lattenrost?" zu "Man, Kristin! Ich will aber nun diese Bett hier in 140x200 m haben." Da ich den ganzen Spaß ja schonmal durchgemacht habe (mit IKEA Einrichtung) hatte ich große Bedenken, was den Stauraum im Auto anging.. hier einmal das Prachtstück:


Ja und wie schon befürchtet, passte genau eine Ecke des Bettes ins Auto. Die restlichen fünfzehn/sechzehntel die aus dem Kofferraum fielen kann man ja mal übersehen. Somit wurde Lisa das Bettchen am nächsten Tag geliefert

                                                                       Sind die Beiden nicht putzig?

                                                   

Ja und endlich habe ich es mal in den Botanischen Garten geschafft. Super schön!!! Und es gab sehr lustige Orchideen zu sehen, die gruselig lebendig aussahen.

Letzte Woche hat Philipp zum Bowle vernichten zu sich ins Studentenwohnheim eingeladen. Und sehr bald fanden wir uns in einem anderen Zimmer eines jamaikanisch-schwedischen Studenten wieder, wo eine kleine Party gefeiert wurde.

                                                       Lisa (neues Au Pair aus Österreich), ich und Judith


So, zum Schluss noch einmal ein großes Lob an die beste Dosenaufmacherin der Welt. Judith, ohne dich hätten wir keine Bowle gehabt^^ und auch sonst wäre mein Au Pair Leben recht langweilig ohne deine Späße, Gespräche, Aktionen und dem Biologiestudium! Hab dich lieb und bin froh, dass du da bist!

Nach 3 Tagen immer mal wieder was schreiben und Bilder hochladen ist nun auch dieser Eintrag endlich fertig. Das war also mein August. Und heute ist glaub ich der Sommer wirklich vorbei. Es ist alles andere als schön draußen und dabei ist doch hier heute Abend ein Fest der Nachbarschaft wo HUMMER gegessen wird. Ich habe schon wieder überlegt meinem Hummer einen Namen zu geben...Aber dann werd ich es wohl nicht übers Herz bringen ihn zu essen....Staffan hat mir leider noch nicht verraten, ob die Tiere noch leben und wir sie noch umbringen müssen oder ob sie schon tot sind.. Das werde ich euch das nächste Mal berichten, wenn es wieder heißt: Wissen macht AH^^

Bis dahin, Puss och Kram!
Eure Kristin ♥











von Kristin L.
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Thursday, 20. august 2009 4 20 /08 /Aug. /2009 00:31
Hejhej kära vänner.
Soeben sind Judith und Philipp nach Hause gegangen und ich dachte zuvor, ich wäre müde...Dem ist leider nicht so. Und nun sitze ich schon wieder hier und versuche die letzten Wochen aufzuarbeiten. Teufelskreis!
Wo war ich stehen geblieben? Ah Stockholm....Ja, was gibt es zu dieser Stadt zu sagen. Sehenswert! Ab sofort meine Lieblingsstadt auf der ganzen weiten Welt!

Ich fuhr also mit dem Boot wieder zurück nach Sthlm. und hatte 4 Tage Zeit um mir die Stadt anzuschauen. Ich durfte bei Maria, einer Schwester von Johanna (Gastmutti), wohnen, die selber aber auch im Urlaub war. Somit hatte ich eine schöne, im Zentrum liegende Wohnung für mich allein. Ich kam also an und ging zur Wohnung, wo ein Schlüssel oberhalb der Tür auf mich warten sollte...die Untermieterin, eine deutsch-schwedische Studentin, hatte jedoch verpeilt den Schlüssel dort zu platzieren und ich musste mein Gepäck bei einer netten Nachbarin (93 Jahre) unterstellen. Die war sooo putzig! Ja, auf jeden Fall bin ich erstmal los um mir die Stadt anzuschauen. Ein paar Fotos habe ich ja schon im vorletzten Artikel gezeigt und ich kann mich auch leider nicht mehr wirklich an die Reihenfolge erinnern (ich hab nämlich auch schlauerweise alles doppelt und dreifach fotografiert, da ich irgendwann wirklich keine Ahnung mehr hatte, was ich bereits auf der Kamera habe und was noch nicht...und doppelt hält ja bekanntlich besser). Auf jeden Fall sollte man sich für Stockholm sehr viel Zeit nehmen und bequeme Schuhe einpacken! Die Stadt ist nämlich alles andere als Kompakt^^ Also nun zur Soghtseeingtour.

Schon auf der Karte hier kann man ja wunderbar sehen, wie viel Wasser wirklich durch Sthlm. fließt.


Reichstag: abgehakt


Stadshuset und Norra Mälarstrand: abgehakt




Am Norra Mälarstrand liegen alte Hausboote, die auf jeden Fall einen Spaziergang dort am Wasser Wert sind!


Schloss, Wachablösung und 4 Museen ums Schloss herum: abgehakt






Gamla Stan/Altstadt mit ihren engen Gässchen: abgehakt





Vasa Museet: abgehakt

Die Vasa war ein Kriegsschiff, 16-hundertirgendwas fertiggestellt. In dieser Region war es damals üblich Schiffe zu bauen, die eine Etage mit Kanonen besaßen. Dieses sollte nun 2 Etagen mit Kanonen bekommen. Bei der Jungfernfahrt sank das die Vasa nach (haltet euch fest^^) 1500 Metern. Es waren 450 Mann an Bord und einige Steine zum Beschweren. Jedoch war dieses Gewicht wohl zu wenig und durch einen Windstoß kam dan Schiff ins Schwanken und es lief Wasser in die unteren Kanonenluken. Sehr dumm für alle Beteiligten. Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, dass ein Typ nach 300 Jahren auf die Idee kam das Schiff zu bergen. Auf Grund eines geringeren Salzgehalt des Wassers war alles noch sehr gut erhalten und die Vasa wurde aus 14 000 Einzelteilen wieder zusammengesetzt, konserviert und ausgestellt.




Gröna Lund: abgehakt

Gröna Lund ist, wie auch Liseberg in Göteborg, ein Freizeitpark mitten in der Stadt. Jedoch wirklich nicht mit den deutschen Varianten zu vergleichen!!!




Skansen: abgehakt

Das Freilichtmuseum zeigt viele verschiedene und alte Häuser aus ganz Schweden. Und, man glaubt es kaum, ich habe meinen ersten Elch gesehen. WUHUUUU!!!



Drottninggatan: abgehakt (größte Einkaufsmeile Stockholms)



Ich habe mir insgesamt sehr viele Stadtteile angeschaut, bestimmte Straßen die mir empfohlen wurden und einige Museen besucht. Da ich kaum mit der U-Bahn gefahren bin, war ich jeden Tag so um die 9 Stunden zu Fuß unterwegs und bin dem entsprechend abends totmüde und mit pochenden Beinen ins Bett gefallen. Es war aber sehr schön!!! Und ich fahre auf jeden Fall irgendwann noch einmal hin!!!

Ich hoffe ihr fandet es jetzt nicht allzu langweilig und könnt euch vielleicht etwas vorstellen, wie es in Stockholm aussieht. Bilder reichen allerdings meiner Meinung nach gar nicht aus um das wundervolle Flair dieser grandiosen Stadt zu beschreiben.

Jetzt ist es 2 Uhr Nachts...Ich geh mal Zähneputzen...

Stor kram.

Eure Kristin
von Kristin L.
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